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Jean Frederic Dufour
Quelle: ZVG

PersonJean-Frédéric Dufour

Diskretion gilt im Hause Rolex als kostbares Gut. Sie ist Teil des Selbstverständnisses und Futter für den Mythos, den die Marke umgibt. Die Folge: Wenn etwas kommuniziert wird, schlägt es hohe Wellen. So geschehen wieder diesen Sommer mit dem Launch des überarbeiteten Rolex-Klassikers Submariner mit und ohne Datum. Die Art und Weise, wie dieser präsentiert wurde, war archetypisch für die Genfer: viel (Hintergrund-)Information zu Technik und Historie, im Zentrum standen die Uhren, Markenbotschafter spielten die Hauptrolle. Vom CEO selbst kein Wort und keine Spur: Jean-Frédéric Dufour ist stumm wie ein Fisch, seit er 2015 CEO des weltweit grössten Herstellers von Luxusuhren geworden ist. Die Eloquenz, mit der Dufour als vormaliger CEO von Zenith in Erscheinung trat, hat er unten an der Réception am Genfer Hauptsitz abgelegt.

Hinter den Kulissen ist Dufour aber der starke Mann – nicht nur intern, sondern branchenweit: Er hat nicht nur Patek Philippe, Chopard und Chanel davon überzeugt, mit Rolex zusammen die Baselworld zu verlassen, sondern auch mit Richemont ausgehandelt, die Neuheiten gleichzeitig zu deren Messe «Watches & Wonders» zu zeigen und sogar am gleichen Ort: im Palexpo in Genf. Dieses Happening wird 2021 Corona-bedingt freilich digital stattfinden.

(Stand: Dezember 2020)

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