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Der designierte Siemens Schweiz Chef Matthias Rebellius am Hauptsitz in Zürich am Dienstag, 19. März 2019.
Quelle: PHILIPP SCHMIDLI | Fotografie

PersonMatthias Rebellius

Matthias Rebellius ist der grösste industrielle Arbeitgeber der Schweiz. Das mag sich zunächst ungewohnt anhören, war diese Rolle doch jahrzehntelang dem Chef von ABB vorbehalten. Doch zum einen hat ABB nach der Abspaltung der Sparte Power Systems hierzulande nur noch 3850 Mitarbeiter gegenüber 4300 bei Siemens Schweiz. Letztere leitet Rebellius. Und zum anderen wurde der Standort Zug von Siemens gerade aufgewertet: zum globalen Hauptsitz der Sparte Smart Infrastructure mit 1700 Mitarbeitern vor Ort, hervorgegangen aus der ehemaligen Landis + Gyr. Da ist Rebellius als COO die Nummer zwei. Dem Wachstum entsprechend konnte er neue Büroflächen eröffnen.

Rebellius, Elektroingenieur aus dem deutschen Wuppertal, ist ein Siemens-Urgestein: 1990 begann er beim Konzern als Projektleiter, 2003 wechselte er als Chef der Brandschutzabteilung in die Schweiz, die letzten vier Jahre war er weltweiter Leiter der Sparte Gebäudetechnik und machte sie zu einem der wichtigsten Ergebnisträger im Konzern. Seit 1. April dieses Jahres hat er die beiden neuen Rollen inne. Grosse Wachstumschancen sieht er freilich nicht mehr, weder organisch noch durch Übernahmen: «Siemens akquiriert tendenziell dort, wo die grössten Wachstumschancen sind. Da liegt die Schweiz nicht an erster Stelle.»

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