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Patrick Galliker
Quelle: ZVG

PersonPatrick Galliker

Digitale Daten in physikalische Form zu bringen – darin liegt die Magie des 3-D-Drucks. Insbesondere der Ansatz, elektronische Komponenten direkt zu drucken, birgt enormes Potenzial. «Jedoch wurden wir in diesem Bereich bisher durch die Nachteile des Inkjet-Verfahrens eingeschränkt», erklärt Patrick Galliker. Er und sein Team von Scrona arbeiten daran, diese Grenzen zu durchbrechen. Wie tun sie das? Das Unternehmen hat ein elektrostatisches Druckverfahren entwickelt, das dank Multi-Düsen-Drucktechnologie die additive industrielle Mikrofabrikation auf ein neues Niveau anhebt. Das Schlüsselelement stellt der neuartige Druckkopf dar: Er ist in der Lage, Druckpunkte zu kreieren, die hundert Mal kleiner sind als diejenigen, die mit bisherigen additiven Verfahren produziert werden können. Damit eignet sich die Technologie ideal für die Produktion von ultrahoch aufgelösten Bildschirmen. Diese sind besonders in Anwendungen gefragt, bei denen das Display nahe am Auge ist, wie in den Bereichen Augmented Reality oder Virtual Reality. «Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten zwei Jahren über Druckköpfe verfügen, die industriell eingesetzt werden können», so Galliker. Die Investoren sind vom Potenzial dieser Vision überzeugt: Kürzlich konnte Scrona 9,6 Millionen Dollar durch eine Serie-A-Finanzierung sowie einen Zuschuss des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation gewinnen.

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