Die Zurich-Gruppe dürfte mit Blick auf die Corona-Krise einen beträchtlichen Schaden davontragen. Noch seien die Auswirkungen im Zusammenhang mit Corona mit grossen Unsicherheiten behaftet, schreibt die Zurich in der Mitteilung. Das Management geht aber laut ersten Szenario-Berechnungen davon aus, dass sich die Schadenforderungen der Kunden auf rund 750 Millionen US-Dollar belaufen könnten.

Die Zurich habe seit Beginn der Gesundheitskrise die Verpflichtungen gegenüber den Kunden jederzeit erfüllt, so die Mitteilung weiter. Von den erwarteten Kosten in der Schadenversicherung seien 280 Millionen im ersten Quartal erfasst worden.

Prämieneinnahmen gewachsen

Unter den Marktturbulenzen litt die Bilanz der Zurich Gruppe. Die Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag Ende März bei geschätzt 101 Prozent nach 129 Prozent Ende 2019. Die Zurich strebt einen Wert von 100 bis 120 Prozent an.

Die Prämieneinnahmen sind derweil im Schadengeschäft im ersten Quartal gewachsen. Sie legten um 5 Prozent auf 9,68 Milliarden Dollar zu. In Lokalwährungen und bereinigt um Zu- und Verkäufe stiegen sie Einnahmen um 7 Prozent.

(awp/tdr)

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