Der Industriekonzern ABB plant nach Abschluss des letzten Programms einen nächsten milliardenschweren Aktienrückkauf. Das im April beginnende und auf ein Jahr ausgerichtete Programm wird umfangreicher sein als das letzte.

Geplant ist der Rückkauf von Aktien im Umfang von 4,3 Milliarden Franken, wie ABB am Donnerstagabend mitteilte. Im Rahmen des im letzten Sommer lancierten und nun zu Ende gegangenen Programms habe ABB insgesamt knapp 129 Millionen Aktien für rund 3,5 Milliarden US-Dollar erworben. Dies entspreche einem Anteil von 5,9 Prozent am gesamten Aktienkapital.

Verkaufseinnahmen von 7,8 Milliarden Dollar

Mit den Aktienrückkäufen will ABB Geld an die Aktionäre zurückführen, das der Verkauf des Geschäftsbereichs Power Grids in die Kassen des Konzerns gespült hatte. Insgesamt würden dafür die eingenommenen Barerlöse in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar eingesetzt und damit zugleich die Kapitalstruktur der Gruppe optimiert, heisst es weiter.

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An der am Donnerstag durchgeführten Generalversammlung stimmten die Aktionäre unter anderem der Vernichtung von 115 Millionen Aktien aus dem ersten Rückkaufprogramm zu. An der nächsten GV im Jahr 2022 werde dann die Vernichtung der weiter zugekauften Aktien vorgeschlagen.

Derzeit besitzt ABB den Angaben zufolge rund 163 Millionen eigene Aktien. Einen Teil der zurückgekauften Titel will die Gruppe auch für Aktienpläne für Mitarbeitende einsetzen.

(awp/gku)

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