Die Credit Suisse Group AG will einige Stellen von London nach Irland verlagern um die Kosten in der Investmentbankensparte zu senken. Das berichten zwei mit den Plänen vertraute Personen.

Die zweitgrösste Schweizer Bank hat demzufolge bei der irischen Zentralbank die Einrichtung einer Filiale in Dublin beantragt. Eine der zwei informierten Personen erklärte, die Schweizer Bank wolle einige Abteilungen im Bereich Prime Services, zu dem auch die Geld- und Wertpapierleihe an Hedgefonds sowie die Abwicklung von Transaktionen für diese Fonds gehört, verlagern. Einige Servicefunktionen sowie IT- Bereiche könnten ebenfalls verlegt werden.

Noch keine Entscheidung zu Zahl und Art

Noch sei keine Entscheidung zu Zahl und Art der zu verlagernden Stellen getroffen worden, da die Notenbank als Aufsichtsbehörde die Pläne zur Eröffnung einer Filiale noch nicht genehmigt habe, berichten die beiden unterrichteten Personen. Die Credit Suisse wolle eine Filiale ihrer Schweizer Hauptsparte Credit Suisse AG einrichten, hiess es von einer der Personen.

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Die Zeitung Sunday Business Post bezifferte in einem am Sonntag veröffentlichten Artikel die Zahl der möglicherweise von London nach Dublin verlagerten Stellen auf bis zu 200. Weder von der irischen Zentralbank noch von Credit Suisse war eine Stellungnahme zu erhalten.

(bloomberg/ccr)