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Luxusgüter
Die «Gelbwesten» in Frankreich kosten Richemont Umsatz

Clashes and vandalism which have resulted in thousands of arrests, including more than 1,700 on Saturday 8 December 2018, spring from the Yellow Vests protests, an anti-government movement. Roadblocks and lot of action among demonstrators and the police occurred around Arc De Triomphe and Champs Elysees with broken shops, burnt or damaged cars, roadblocks with fire, violence and lot of tear gas smoke from the police. (Photo by Nicolas Economou/NurPhoto via Getty Images)
Proteste der Gelbwesten: Richemont musste ihretwegen Läden schliessen.Quelle: N.E. / Nurphoto

Die Proteste haben dem Geschäft geschadet. Dank kauffreudiger Chinesen konnte der Luxusgüterkonzern den Festtagsumsatz dennoch steigern.

Veröffentlicht am 11.01.2019

Die Protestkundgebungen der «Gelbwesten-Bewegung» in Frankreich haben den Genfer Luxusgüterkonzern Richemont im Weihnachtsquartal gebremst. Die sozialen Unruhen hätten sich negativ auf die Touristenströme ausgewirkt und zu Ladenschliessungen an sechs aufeinanderfolgenden Samstagen geführt, erklärte Richemont am Freitag.

Doch gute Geschäfte in China glichen die Einbussen aus: Der Konzern mit Marken wie Cartier und IWC steigerte seinen Umsatz im dritten Geschäftsquartal 2018/19 (bis Ende Dezember) um Währungsschwankungen und Zukäufe bereinigt um fünf Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.

Gewalt in Paris

Entzündet hatten sich die samstaglichen Proteste in Frankreich an Ökosteuerplänen und damit verbundenen Benzinpreiserhöhungen. Sie wuchsen sich aber schnell zu Massendemonstrationen gegen die Wirtschaftspolitik von Präsident Emmanuel Macron aus. Dabei kam es auch zu gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Paris.

(reuters/mbü/tdr)

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