Die UBS lässt sich die Nachwuchsförderung im Investment Banking etwas kosten. Junge Banker - Global Banking Analysts - können neu mit einem einmaligen Bonus von 40’000 Dollar rechnen, wenn sie befördert werden. Diesen Betrag gibt es «on the top» - zusätzlich - zum gewohnten Gehalt.

Das Leben als Investmentbankerin: Ein UBS-Spot – und ein Gegenspot

Die UBS sucht mit einem Werbevideo neue Talente fürs Investmentbanking. Eine Ex-Mitarbeiterin widerspricht – via Youtube.

Die 40'000 Dollar entsprechen etwa 30 Prozent des durchschnittlichen Jahresverdiensts einer frisch beförderten Bankerin.

Die Credit Suisse ist zurückhaltender

Damit zahlt die UBS deutlich besser als die Konkurrenz: Bei der Credit Suisse und Wells Fargo etwa fallen diese Boni um rund die Hälfte kleiner aus.

Die Grosszügigkeit der grössten Schweizer Bank kommt nicht von ungefähr, denn in letzter Zeit mehren sich Berichte von jungen Bankern, die sich über die harten Arbeitsbedingungen beklagen. In diesem Clip macht sich eine junge Ex-Angestellte der UBS über ein Werbevideo der Bank lustig, das - sagt sie - mit der harten Realität des Alltags in der Branche wenig zu tun hat.

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Die UBS auf Sparkurs

Die neuen Boni kommen zu einer Zeit, in dem die Bank eigentlich am Sparen ist. Der neue CEO Ralph Hamers will die Kosten um eine Milliarde Franken senken

(mbü, auf Basis einer Meldung von Bloomberg)