Was ist Ihre Geschäftsidee, Yosef Akhtman? Gamaya untersucht per Drohne Getreidefelder für Präzisions-Ackerbau und erlaubt Aussagen über Unkraut, Schädlingsbefall, Boden, Nährstoffe und Ernteertrag.

Wie ist sie entstanden? Bei unserem letzten Projekt an der EPFL haben wir eine einzigartige Technologie entwickelt, die wir kommerzialisieren wollen.

Warum der Name? Gamaya ist der Name einer magischen Insel, die meine Tochter erfand, als sie vier Jahre alt war. Sie hat uns immer unglaubliche und sehr fröhliche Geschichten über diesen farbenfrohen Ort erzählt.

Die Vision? Bauern nie da gewesenes Wissen und Bewusstsein über ihr Ackerland und Getreide zu vermitteln, was dramatische Verbesserungen bei Ertrag und Nachhaltigkeit ergeben kann.

Die grösste Herausforderung? Wissenschaftliches Unternehmertum ist besonders schwer, weil der Weg vom Forschungsergebnis zum fertigen Produkt so lange ist.

Die grosse Stärke? Das Team. Wir hatten extremes Glück, die richtigen Leute mit einzigartigen Fähigkeiten zu finden.

Der bisher grösste Erfolg? Unser kommerzieller Erfolg in Brasilien. Hochanspruchsvolle Technologie an abgebrühte brasilianische Bauern zu bringen, ist keine einfache Aufgabe.

Das Überraschendste bisher? Das Ganze ist völlig unvorhersehbar. Der Trick besteht darin, sich nicht überraschen zu lassen und an seinem Plan festzuhalten.

Der nächste Schritt? Eine Serie von Pilotprojekten abzuschliessen und uns vorzubereiten für den grossen Push, die Auslieferung in Märkten in Südamerika und Osteuropa im grossen Stil.

Website: www.gamaya.com // Gegründet: Januar 2015 // Hauptsitz: Lausanne // Gründer: Yosef Akhtman (39), CEO; Dragos Constantin, (29), CTO; Igor Ivanov (31), CFO und Business Development // Anzahl Mitarbeiter: 12 // Umsatzziel für 2016: 600'000 Franken // Profitabel ab: 2. Halbjahr 2017.

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