Die grossen Schweizer Pharmakonzerne sind international gesehen eine Macht: An den Medikamentenverkäufen gemessen ist Novartis der zweitgrösste Pharmakonzern der Welt, Roche rangiert gleich dahinter auf Platz drei. Novartis setzte letztes Jahr mit verschreibungspflichtigen Arzneien fast 42 Milliarden US-Dollar um. Der Basler Rivale Roche verbuchte Verkäufe von knapp 40 Milliarden.

Noch mehr Umsatz machte laut den Experten von Pharmaceutical Executive nur der US-Wettbewerber Pfizer. Zu den Kassenschlagern von Novartis gehören das Blutkrebsmedikament Gleevec und das Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya. Die beiden umsatzträchtigsten Medikamente von Roche waren die Krebsmittel Rituxan und Avastin.

Merck ist führend in der Forschung

Die führende internationale Stellung der Basler Konzerne zeigt sich auch bei den Forschungsausgaben (R&D & OTC ohne aussergewöhnliche R&D-Ausgaben): Nur US-Konkurrent Merck steckt mehr Geld in die Forschung und Entwicklung als Roche und Novartis, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt. Roche investiert dabei deutlich mehr als Novartis. An der Börse ist Novartis die klare Schweizer Nummer zwei: Roche ist deutlich höher bewertet als der Schweizer Konkurrent.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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