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Gewinnrückschlag bei Goldman Sachs, mehr Gewinn bei Citigroup

Goldman Sachs chairman and CEO David Solomon

«Wir sind mit unserer Leistung zufrieden»: David Solomon, Konzernchef von Goldman Sachs

Quelle: AP | Keyston

Langsam kommt ans Licht, wie das erste Quartal für die US-Grossbanken lief. Die Faustregel: Je mehr Investmentbanking, desto schwieriger.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Goldman Sachs verbuchte im ersten Quartal einen deutlich tieferen Gewinn – die Zahl brach um ein Fünftel auf 2,18 Milliarden Dollar ein. Damit wurde die Schwäche im Handel mit Obligationen und Aktien für Amerikas archetypische Investmentbank klar spürbar.

Laut der Mitteilung von Goldman Sachs habe auch der Shutdown der Regierung zu Jahresbeginn und der Handelsstreit mit China die Kunden gebremst. Im Aktienhandel fielen die Einnahmen um 24 Prozent, im Handel mit Obligationen, Devisen und Rohstoffen reduzierten sie sich um elf Prozent.

Die Erträge sanken im ersten Quartal um 13 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar.  «Wir sind mit unserer Leistung im ersten Quartal zufrieden», liess sich Goldman-Sachs-CEO David M. Solomon zitieren. 

Ein besseres Quartalsergebnis meldet indessen die Citigroup. Zwar spürte auch die (breiter aufgestellte) Grossbank den schwächelnden Aktienhandel: In diesem Feld sanken die Einnahmen um zwei Prozent 18,6 Milliarden Dollar, wie das Institut am Montag mitteilte. Einsparungen und niedrigere Steuern verhalfen der Citigroup im ersten Quartal aber zu einem höheren Ergebnis: Der Gewinn stieg um zwei Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar. 

Am Freitag hatte JP Morgan als erste US-Grossbank ihre Erst-Quartalsergebnisse bekanntgegeben: Mit einem Gewinn von 9,2 Milliarden Dollar schaffte Amerikas Branchenleader einen Rekord; der Reingewinn lag fünf Prozent über dem Vorjahresquartal.

(rap | Reuters)

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