Immer mehr Einträge im Schweizer Markenregister gehören Chinesen. Das zeigt eine Auswertung der «Handelszeitung». Im laufenden Jahr wurden bis Anfang November bereits 332 Marken angemeldet, deren Eigentümer in China beheimatet sind – mehr als je zuvor. Anteilsmässig kommen die China-Brands auf 1,9 Prozent oder den 5. Rang der Herkunftsländer hinter der Schweiz, USA, Deutschland und Grossbritannien. 2019 reichte es sogar einmal für Platz 4.

Zuletzt liess die Aiways Automobile Co. aus dem ostchinesischen Shangrao die Marke «AI DRV» eintragen. Absoluter Spitzenreiter unter den China-Brands dürfte jedoch der Elektronik-Konzern Huawei mit 103 Markenanträgen seit 2015 sein. Keine anderer Inhaber kommt auch nur annähernd an diesen Wert. 

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Die meisten China-Brands stammen aus der Wirtschaftsmetropole Shenzhen, die mit 131 Eintragungen seit 2015 so viele Anträge einreichte wie die drei nächsten Absender Peking, Shanghai und Guangzhou zusammen.

Während die Zahl er Eintragungen aus der Volksrepublik zunehmen, nahmen jene aus dem teilautonomen Hongkong und der Republik China (Taiwan) übrigens ab: Im Fall von Hongkong von 104 im Jahr 2015 auf 51 im laufenden Jahr, bei den Marken aus Taiwan von 41 auf 19.

(hec)