Landis+Gyr tritt auf die Kostenbremse. Angesichts des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds und der aktuellen Aussichten sei es nötig, Massnahmen zu ergreifen. Diese zielten auf eine Optimierung der Kostenstruktur und eine Vereinfachung der Organisation ab und würden zu einem Verlust von 12 Prozent der 5'800 Stellen weltweit führen, wie der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Mittwoch mitteilte.

Die Restrukturierung soll noch im Laufe des Geschäftsjahres 2020 umgesetzt werden. Ziel sei es, die Marktposition für die Zukunft zu sichern, begründet CEO Werner Lieberherr in der Mitteilung die Einsparungsinitiative. Der Fokus liege künftig auf einem «sehr sorgfältigen Kostenmanagement», während die Investitionen in Forschung und Entwicklung auf «hohem Niveau» weitergeführt werden sollen.

Bisher keine Projektabbrüche

Projektabbrüche habe Landis+Gyr bislang keine zu verzeichnen gehabt. Weitere Einzelheiten zu den Massnahmen sollen mit dem Halbjahresergebnis Ende Oktober bekannt gegeben werden, heisst es in dem Communiqué.

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(awp/gku)