Das Zürcher Startup «Too Good To Go» und Manor verstärken ihre Zusammenarbeit: Die Warenhaus-Gruppe nutzt die App der Jungfirma nun an 18 weiteren Standorten – zuvor hatte Manor sie in drei Filialen erfolgreich getestet. Über die App kann die Kundschaft Lebensmittel vor dem Verschwenden retten.

«Wir stellen täglich mindestens eine neue Mitarbeiterin ein»

Mette Lykke ist Chefin der Foodwaste-Firma «Too Good To Go». Diese lässt sich pro geretteter Mahlzeit fürstlich bezahlen.

«Der Erfolg in drei verschiedenen Manor Food Supermärkten hat uns überzeugt, die Too Good To Go App für weitere 18 Läden einzusetzen», wird Manor-CEO Jérôme Gilg in der Mitteilung zitiert. Manor wolle gemeinsam mit «Too Good To Go» die Bevölkerung für die Lebensmittelverschwendung sensibilisieren und zum schonenden Umgang mit Ressourcen beitragen.

Die App zählt mittlerweile über 4000 Partnerbetriebe und konnte seit ihrem Start hierzulande bereits mehr als 2,6 Millionen Mahlzeiten vor der Verschwendung retten.

Ein «Überraschungspäckli» für die Kunden

Der neue Service bei Manor funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Die Nutzerinnen und Nutzer sehen auf der App, in welchen Manor-Food-Supermärkten in ihrer Nähe Lebensmittel übriggeblieben sind.

Sie reservieren und bezahlen die so genannten Überraschungspäckli per App und holen sie kurz vor Ladenschluss ab. Der Inhalt ist abhängig davon, welche Produkte am Ende des Tages übrigbleiben. Die Produkte sind weiterhin von einwandfreier Qualität.

(mbü)