Clariant kommt bei der Bereinigung des Geschäftsportfolios einen Schritt weiter. Das Masterbatches-Geschäft wird an die amerikanische PolyOne verkauft. Insgesamt bewertet die geplante Transaktion die Division Masterbatches mit 1,6 Milliarden US-Dollar. Die Aktionäre sollen eine Sonderausschüttung erhalten.

Das gesamte Geschäft mit Masterbatches, also mit Farbgranulaten, werde an PolyOne verkauft, teilte Clariant am Donnerstag mit. Im Rahmen der Transaktion werde die Division nach dem Bruttobewertungsverfahren mit 1'560 Millionen US-Dollar bewertet, oder dem 12,2-fachen des Bruttogewinns auf Stufe EBITDA von Oktober 2018 bis September 2019. Dieser Betrag sei zum Abschluss der Transaktion zu zahlen, der voraussichtlich im 3. Quartal 2020 stattfinde.

Sonderausschüttung von rund 1 Milliarde Franken

Clariant beantragt der ordentliche Generalversammlung vom kommenden März aufgrund des Masterbatches-Verkaufs und wegen der bevorstehenden Veräusserung des Pigmentgeschäfts die Bewilligung für die Ausschüttung einer ausserordentlichen Bar-Dividende von 3 Franken je Aktie. Falls die Aktionäre dem zustimmen, ergäbe sich damit nach dem Abschluss des Verkaufs eine Sonderausschüttung von rund 1 Milliarde Franken.

Endlich am Ziel: Präsident eines Gross-Konzerns

Nach dem Einstieg des saudischen Investors Sabic soll Clariant-CEO Kottmann VR-Präsident werden. Dabei stehen ihm unruhige Zeiten bevor. Mehr hier.

(awp/reuters/gku)

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