Die Novartis-Tochter Alcon hat die Übernahme des US-Unternehmens PowerVision bekanntgegeben. Den Preis bezifferte das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom Montag auf 285 Millionen US-Dollar. Zusätzliche Zahlungen könnten auf Grundlage bestimmter regulatorischer und kommerzieller Meilensteine ab 2023 folgen.

Mit der Übernahme untermauere Alcon das Engagement im Bereich der Interokularlinsen. Die Akquisition werde dem Unternehmen helfen, Wachstum und Innovation in diesem Bereich weiter voranzutreiben.

PowerVision wurde den Angaben zufolge gegründet, um flüssigkeitsbasierte, aufnahmefähige Intraokularlinsen für Patienten mit Kataraktoperationen zu entwickeln. Weiter hiess es, die flüssigkeitsbasierte Intraokularlinse nutze die natürliche Anpassungsfähigkeit des Auges, um Nah- und Zwischensehen zu ermöglichen, zusätzlich zum Fern-Sehen, das üblicherweise durch einfache IOLs ermöglicht wird.

Das Linsendesign von PowerVision nutzt demnach die natürliche Anpassungsfähigkeit des Auges, um Flüssigkeit in die Intraokularlinse zu transportieren. Die Linse werde in den Kapselsack des Auges implantiert.

Gleichzeitig stellt Alcon heraus, dass sich an seinem finanziellen Ausblick für 2023, der an den Capital Markets Days im vierten Quartal 2018 gegeben wurde, nichts ändere.

(awp/ise)