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Nestlé will mehr Frauen in die Chefetage holen

LINDA-A-VELHA, PORTUGAL - MAY 14: Headquarters reception sculpture with company logo during the meeting with the press of new Managing Director of Nestle Portugal Paolo Fagnoni to talk about Nestle's innovations and investments in the country on May 14, 2018 in Linda-a-Velha, Portugal. Nestle has operated in Portugal for 98 years. It has three plants in the country, and its business volume for 2015 was some 461 million euros. (Photo by Horacio Villalobos - Corbis/Getty Images)

Nestlé: Künftig sollen in Führungspositionen 30 Prozent Frauen sitzen.

Quelle: 2016 Horacio Villalobos - Corbis

Bis 2020 soll der Frauenanteil in Nestlés Führungspositionen 30 Prozent betragen. Dazu hat der Konzern heute einen Plan verabschiedet.

Veröffentlicht am 06.03.2019

Frauen sind in den Führungsposition von Konzernen noch immer untervertreten. Nestlé will das Problem nun aktiv angehen. Der Nahrungsmittelhersteller hat heute einen weltweiten Aktionsplan zur Erhöhung der Anzahl von Frauen in Führungspositionen vorgelegt. Bis 2022 soll es im Konzern deutlich mehr weibliche Chefs geben.

Die Bemühung ist allerdings nicht ganz neu: Der Konzern hat in den letzten Jahren die Anzahl Frauen in Führungspositionen erhöht. Heute sind bereits 43 Prozent der Kaderpositionen weiblich besetzt.

Doch mit dem neuen Programm namens «Gender Balance Acceleration Plan» zündet Nestlé die nächste Stufe. Ziel: Bis 2022 will der Konzern den Frauenanteil in den 200 wichtigsten Führungspositionen um 10 Prozent auf 30 Prozent zu hieven. «Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg von Nestlé zur Geschlechterparität», heisst es in einer Mitteilung.

Mitarbeiter zufriedener

CEO Mark Schneider sagt: «Wir glauben, dass eine vielfältigere Belegschaft mit mehr Frauen an der Spitze unsere integrative Kultur stärkt und Nestlé zu einem noch besseren Unternehmen machen wird.» Einen konkreten Wert, den es zu erreichen gilt, habe Nestlé gewählt, um sich selbst zur Verantwortung zu ziehen. «Wir wissen, dass eine bessere Ausgewogenheit der Geschlechter zu besseren Entscheidungen, stärkerer Innovation und höherer Mitarbeiterzufriedenheit führen wird.»

Nestlé hat das Geschlechtergleichgewicht bereits in alle ihre Human Resources-Praktiken integriert. Zudem sollen konkrete Massnahmen im Rahmen des verabschiedeten Plans helfen. So werden neben spezifischen Schulungen etwa bezahlter Elternurlaub und flexible Arbeitszeiten gefördert. Ebenso pusht der Konzern Mentoring- und Sponsoring-Programme, um potenzielle Kader auf Führungspositionen vorzubereiten.

(bsh)

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