Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat nach einer Abschwächung im Sog der Coronavirus-Krise wieder Tritt gefasst und traut sich im laufenden Jahr mehr Betriebsgewinn zu als bislang in Aussicht gestellt.

An der nach dem zweiten Quartal gesenkten Umsatzprognose hielt das Unternehmen aus Basel am Dienstag fest: Die Verkaufserlöse dürften währungsbereinigt um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn dagegen soll im niedrigen zweistelligen bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich wachsen statt niedrig zweistellig.

Umsatz blieb stabil

Im dritten Quartal wirkte sich die Coronavirus-Krise negativ auf die Nachfrage aus, vor allem in der Dermatologie, Ophthalmologie und im Retailgeschäft der Generika-Tochter Sandoz. Der Umsatz lag bei 12,26 Milliarden Dollar und war damit unter Ausschluss von Wechselkurseffekten stabil gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Der bereinigte operative Gewinn zog um elf Prozent auf 4,07 Milliarden Doller an. Unter dem Strich stand mit 1,93 Milliarden Dollar etwas weniger Nettoergebnis als ein Jahr zuvor.

(reuters/gku)

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