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Kahlschlag
Pharmazulieferer Rondo streicht ein Drittel der Jobs

Der Pharmazulieferer Rondo baut am Basler Standort massiv Stellen ab. 45 Jobs werden nach Tschechien verlagert. Die Verpackungsfirma begründet den Schritt mit der Frankenstärke.

Veröffentlicht am 27.10.2015

Die auf Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie spezialisierte Rondo AG in Allschwil will einen Teil ihrer Produktion ins Ausland verlagern. Davon betroffen sind in Allschwil bis zu 45 Personen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Für den Stellenabbau wurde das Konsultationsverfahren eröffnet. Es dauert bis zum 17. November. Begründet wird die für die nächsten Monate geplante Reorganisation mit dem starken Franken und den verschärften Wettbewerbsbedingungen. Im Fall von Entlassungen sollen für die Betroffenen sozial ausgewogene Lösungen gesucht werden, heisst es im Communiqué.

Verlagerung nach Tschechien

Nach Angaben des Unternehmens verfügt die 1934 gegründete Rondo AG in Allschwil derzeit noch über rund 155 Vollzeitstellen. Ein Teil der Aufträge soll in eine Tochtergesellschaft in der Tschechischen Republik verlagert werden. Der Hauptsitz in Allschwil soll neu ausgerichtet und als Innovations- und Servicezentrum gestärkt werden.

Ausser in der Tschechischen Republik verfügt die Rondo AG auch über Tochtergesellschaften in den USA und in Puerto Rico. Das Unternehmen ist Teil von Medipak Systems, dem Geschäftsbereich Pharma Systems des internationalen Technologiekonzerns Körber. Der Konzern mit Sitz in Hamburg erzielte 2014 mit knapp 12'000 Angestellten einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro.

(sda/ise/me)

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