Die Lockerungen der zur Bekämpfung der Coronapandemie getroffenen Massnahmen in vielen Teilen der Welt haben Richemont zu einer Erholung verholfen und die Kassen wieder stärker klingeln lassen. Der Luxusgüterhersteller ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 (per Ende Juli) stärker als erwartet gewachsen.

Der Umsatz stieg vor allem dank des starken Schmuckgeschäfts im Vergleich zum Vorjahresquartal um 121 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Luxusuhren wie Vacheron Constantin, Jaeger Le Coultre oder IWC, teurem Schmuck von Cartier und Van Cleef & Arpels, edlen Schreibgeräten von Montblanc und feinem Tuch und Taschen von Dunhill am Freitag mitteilte.

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Uhren plus 136 Prozent!

Während im Schmuckbereich die Verkäufe um 132 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zulegten, wuchsen sie bei den Uhren gar um 136 Prozent auf 849 Millionen Euro. Im Onlinegeschäft stieg der Umsatz um 79 Prozent auf 637 Millionen Euro.

In allen Regionen und Geschäftsbereichen seien die Verkäufe gestiegen, heisst es weiter. Besonders gut liefen die Regionen Americas, Japan und der Nahe Osten/Afrika.

Im Vorjahresquartal waren die Verkäufe im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus massiv eingebrochen.

Einen konkreten Ausblick für den weiteren Verlauf gibt Richemont wie üblich nicht ab.

(awp/gku)