Der Basler Pharmakonzern Roche sieht sich dank anziehender Verkäufe nach einer Coronavirus-bedingten Delle in der ersten Jahreshälfte auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen. Dass wieder mehr Menschen zum Arzt gehen oder medizinische Behandlungen beginnen kurbelte den Medikamentenabsatz ab dem Sommer an, teilte der weltgrösste Hersteller von Krebsmedikamenten am Donnerstag mit.

Deshalb rechnet Roche im gesamten Jahr weiterhin mit einem währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag. Das Wachstum des bereinigten Gewinns je Genussschein und Aktie soll weitgehend dem Umsatzplus entsprechen.

Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen

Insgesamt fiel der Umsatz für die ersten neun Monate mit knapp 44 Milliarden Franken um 5 Prozent tiefer aus als im Vorjahr, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit liegt der Konzern unter dem AWP-Konsens von 44,5 Milliarden.

Allerdings hängt der Rückgang auch mit Wechselkurseffekten zusammen. Zu konstanten Wechselkursen legten die Verkäufe um 1 Prozent zu und lagen damit noch knapp im Rahmen der Zielsetzung des Roche-Managements.

Gewinnzahlen legt Roche nach neun Monaten traditionell nicht vor.

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Nun verhandelt die Firma Regeneron mit den Zulassungsbehörden. Roche würde den Vertrieb ausserhalb der USA übernehmen. Mehr hier.

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(reuters/awp/gku)

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