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Luftfahrt
Ryanair startet bald auch ab Zürich

Ryanair-Flieger
Ryanair-Flieger: Bisher in Zürich nicht anzutreffen. Quelle: Keystone

Bisher ist Ryanair in der Schweiz nur in Basel präsent. Ab Juni kommen Flüge ab Zürich dazu – in drei Länder.

Karen Merkel
Von Karen Merkel
am 11.04.2018

Ryanair gräbt der Konkurrenz vielerorts aggressiv am Wasser, in der Schweiz aber zeigte der grösste europäische Billigflieger bislang Zurückhaltung. Flüge ab Basel gibt es seit Längerem, am grössten Schweizer Flughafen in Kloten waren die Iren bisher nicht präsent. Das wird sich bald ändern: Ab dem 1. Juni bietet Ryanair Flüge ab Zürich an, wie das Luftfahrtportal «Aerotelegraph» berichtet. Ryanair wird zwei Flugzeuge in Kloten stationieren und die Flüge für ihre künftige Tochter Laudamotion durchführen.

Ryanair bietet dabei Flüge in drei Länder an, sämtliche Ziele in wichtigen Urlaubsregionen. In Spanien bringt Ryanair Urlaubsgäste ab Juni an vier Destinationen – nach Lanzarote, Fuerteventura, Ibiza und Palma. Des weiteren hat Ryanair Flüge nach Italien und Griechenland an. Bedient werden in Italien die Flughäfen von Lamezia in Kalabrien und Olbia im Norden Sardiniens. In Griechenland steuern die Flieger nach Kreta, Korfu und Rhodos.

Flüge nach Palma bereits ausverkauft

Die Verbindungen können über die Webseite von Ryanair gebucht werden, die Flüge nach Palma sind für Anfang Juni demnach bereits ausverkauft. Ticktets für eine Reise dorthin Ende Juni kosten knapp 32 Franken pro Flugstrecke im Standardtarif. Derselbe Flug mit Gepäck, Vorab-Checkin und reserviertem Sitzplatz sowie weiteren Extras kostet in der teuersten Kategorie 119 Franken.

Der Start ab Zürich bedeutet für Ryanair eine Anpassung ihrer Strategie für die Schweiz. Bisher hatte das Unternehmen stets betont, dass Zürich zu teuer sei. Ärger hatte die stark auf Wachstum ausgerichtete Airline zuletzt wegen ihrer Personalpolitik. Weil dem Unternehmen Piloten fehlten, mussten im Herbst 20'000 Flüge gestrichen werden. Die Fluggesellschaft musste darum bei den Gehältern im Cockpit aufstocken.

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