Die SBB kauft neue Lokomotiven und Baudiensttraktoren für insgesamt 265 Millionen Franken. Mit den Fahrzeugen erneuert die SBB die in die Jahre gekommene Schienenfahrzeugflotte der Infrastruktur. Bau- und Unterhaltsarbeiten sollen damit effizienter werden.

Der Auftrag für 47 Rangier- und Streckenlokomotiven geht an den französischen Industriekonzern Alstom, wie die SBB am Mittwoch mitteilte. Den Auftrag für 35 Baudiensttraktoren erhält die deutsche Windhoff Bahn- und Anlagetechnik GmbH. Die SBB hatte die Aufträge im März 2014 öffentlich ausgeschrieben und nun die Zuschläge erteilt.

Weniger CO2-Ausstoss

Die neuen Lokomotiven sollen ab 2018 ausgeliefert werden. Sie sind «energieeffiziente Zwei-Kraft-Fahrzeuge, die auch elektrisch angetrieben werden können», wie es heisst. Damit könne die SBB den Kohlendioxid-Ausstoss ihrer Fahrzeuge um bis zu 6000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Genutzt werden die Loks in den Rangierbahnhöfen sowie für den Schienenbau und -unterhalt.

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Bereits ab 2017 sollen die Traktoren bei der Instandhaltung der Bahninfrastruktur zum Einsatz kommen. Sie verbrauchen weniger Kraftstoff, da ihre beiden Motoren autonom steuerbar sind.

Hohe Investitionen ins Netz

2015 investierte die SBB gemäss eigenen Angaben über eine Milliarde in die Erneuerung des Schienennetzes. Dazu kommen jährliche Unterhaltsarbeiten von über 500 Millionen Franken.

(sda/ise/ama)