Anfang Mai machte Stadler Rail, das Unternehmen von Peter Spuhler, bekannt, dass es von Hackern angegriffen wurde. Diese hätten auch Daten gestohlen, hiess es damals. Stadler Rail bestätigt nun die Veröffentlichung dieser Daten gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Die Hacker erpressen das Bahnunternehmen mit einer Summe von sechs Millionen Dollar – in Bitcoin. Stadler wollte aber nicht zahlen, nun sind interne auf einem anonymen Twitter-Account aufgetaucht. «Es handelt sich dabei um vertrauliche Dokumente und Daten, die mittels kriminellen Machenschaften von Stadler gestohlen wurden», teilt Stadler Rail gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Man wolle diese kriminellen Machenschaften nicht fördern. 

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Auf den Dokumenten sind Verträge mit Banken oder Steuerabkommen mit Behörden ersichtlich, zudem auch Bauaufträge.

(tdr)

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