Zentrales Verkaufsargument für die Wohnungen im Ferienresort Andermatt ist das Skigebiet. Zwischen Andermatt und Sedrun soll eine der grössten Skidestinationen der Schweiz entstehen: 130 Pistenkilometer, Beschneiungsanlagen und 17 neue Lifte. Bis 200 Millionen Franken beträgt das Investitionsvolumen. Vor allem Schweizer Investoren machen ihren Kauf vom Schneesportangebot abhängig. Läuft alles nach Plan, können die ersten Pisten Ende 2013 in Betrieb genommen werden – gleichzeitig mit der Eröffnung von Sawiris’ Hotel Chedi. Betreiberin der Anlagen soll die schwedische SkiStar sein.

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Einsprache. Gegen das Vorgehen wehren sich verschiedene Umweltverbände. Bis zum 19. Oktober waren die Pläne öffentlich aufgelegt. 15 Einsprachen gingen beim Bundesamt für Verkehr ein. Die Bauherrin Andermatt-Surselva AG kann dazu Stellung nehmen, eine Tochterfirma von Sawiris’ Andermatt Swiss Alps. Die Frist für die Stellungnahmen läuft bis 23. Dezember. Findet sich keine Lösung, gehen die Parteien in Einigungsverhandlungen.

Businessplan. Überarbeiten müssen die Parteien den Businessplan. Andermatt-Surselva preschte vor und ging von Bundesbeiträgen von 82,5 Millionen Franken aus. Die Regierungen haben die Erwartungen indes merklich gedämpft. Der Urner Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann spricht von einer «abgespeckten Version». Bis Juli 2012 müssen die Bewilligungen erteilt sein, sollen die ersten Lifte 2013 fahren.