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Zölle
Tesla fordert im Handelsstreit Ausnahmen

FILE- In this July 6, 2018, file photo prospective customers confer with sales associates as a Model 3 sits on display in a Tesla showroom in the Cherry Creek Mall in Denver. Tesla Inc. reports earnings on Wednesday, Oct. 24. (AP Photo/David Zalubowski, File)
Model 3: Bei der Produktion des neuen Tesla-Autos kommt es immer wieder zu Problemen.Quelle: Copyright2018 The Associated Press. All rights reserved.

Die Sonderzölle schaden den US-Autobauern. Für sein Model 3 will Tesla eine Ausnahmeregelung. Die Trump-Regierung hält sich noch bedeckt.

Veröffentlicht am 05.01.2019

Der Elektroauto-Hersteller Tesla bittet die Regierung von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China um Ausnahmen. Konkret geht es um den in China gefertigten Bordcomputer für die neue Limousine Model 3, laut Tesla das «Gehirn des Fahrzeugs». Auf dieses Teil gilt seit August ein Sonderzoll von 25 Prozent.

Der US-Konzern betonte in seiner bislang nicht öffentlich bekannten Anfrage an die Trump-Regierung, dass der Sonderzoll in diesem Fall Tesla wirtschaftlich schaden könne. Er erhöhe die Kosten und gehe damit zulasten der Rentabilität. Auch der US-Branchenprimus GM ist vom Handelsstreit der beiden größten Wirtschaftsmächte betroffen und warnt vor einer Eskalation.

Tesla baut den aus China eingeführten Bordcomputer in seinem Werk im kalifornischen Fremont in die Autos ein. Es sei kein anderer Lieferant gefunden worden, der die spezifischen Anforderungen erfülle und ausreichend schnell und mit der geforderten Stückzahl liefern könne. Ein Umstieg hätte das Projekt um 18 Monate verzögert. Ausserdem könne er zu einer schlechteren Qualität führen.

Tesla wollte sich am Freitag nicht zu den Anträgen äussern. Die anderen Autobauer haben bislang keine Antwort der Trump-Regierung auf ihre Forderungen nach Ausnahmen bekommen.

(reuters/mlo)

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