Neben der HSG ist das IMD in Lausanne die zweite Schweizer Kaderschmiede mit exzellentem Ruf. Sie hat vor allem gestandenen Managern einiges zu bieten. Es gibt zum Beispiel ein Women’s Leadership Program oder ein Program for Executive Development (PED). In diesen Weiterbildungen, die im Gegensatz zu einem MBA-Lehrgang nicht zu einem Titel führen, wird die Grundlage für die weitere Karriereentwicklung gelegt. Manager zwischen 35 und 45 können sich mittels einer Mischung aus Standortbestimmung und Auffrischung des Fachwissens die Möglichkeit für einen weiteren Aufstieg schaffen. Das PED des IMD dauert zweimal fünf Wochen und kann, wenn man es um ein Modul ergänzt, zum Abschluss als Executive MBA führen. «Für mich war das eine ideale Möglichkeit, um mich mittel- und langfristig beruflich und persönlich neu auszurichten», sagt Andreas Schneeberger, der Europa-Chef von Franke Foodservice Systems. Anders als in den universitären Kaderschmieden, in denen die Toptalente in jungen Jahren ihre Grundausbildung bekommen, geht es hier darum, die Weiterbildung massgeschneidert den Bedürfnissen der Teilnehmer anzupassen. In Lausanne wird dem Thema Persönlichkeitsentwicklung – zeitweise mit Einbezug der Partner – grosse Bedeutung beigemessen. Gerade in den mittleren Karrierephasen ist es hilfreich, sich selber, die eigenen Fähigkeiten und Ziele besser zu verstehen und einschätzen zu können. Von der Weiterbildung hat freilich auch die Firma etwas. Sehr gut findet Schneeberger die fachliche Vertiefung, etwa im Bereich Strategieentwicklung und Leadership. «Themen wie ‹Industry Analysis›, ‹War Gaming›, ‹Crisis Management› oder ‹Effective Communications› sind nur einige Highlights, die mir umgehend grossen Nutzen für die Praxis brachten», sagt er.

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