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Trump und Pharmaindustrie steuern auf Streit zu

Pillen
Apothekenbeleuchtung: Die USA sind der wichtigste Markt für Medikamente.Quelle: © KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Donald Trump erwartet einen «massiven» Preisrückgang bei Medikamenten. Doch die Hersteller wollen offenbar die Preise erhöhen.

Veröffentlicht am 03.01.2019

US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Worten von Preissenkungen auf dem US-Pharmamarkt aus. Er erwarte, dass es dort zu «massiven» Rückgängen kommen werde, sagte Trump am Mittwoch vor Reportern, ohne Details zu nennen.

Der US-Präsident hat Pharmahersteller wegen ihrer US-Preispolitik wiederholt kritisiert und ihnen vorgeworfen, auf Kosten der US-Steuerzahler ein Vermögen zu erwirtschaften.

Bayer und Novartis erwägen Preisanhebung

Reuters hatte Mitte Dezember berichtet, fast 30 Arzneimittelhersteller würden im Januar eine Preisanhebung erwägen – darunter auch Bayer aus Deutschland und Novartis aus der Schweiz. Zuletzt hatten viele Pharmafirmen auf Druck der US-Regierung noch auf Preisanhebungen verzichtet.

Die USA sind der mit Abstand wichtigste Markt für die Pharmaindustrie – sie erwirtschaftet dort 40 Prozent ihrer Umsätze.

(reuters/gku/bsh)

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