Trotz Topjobs in der Wirtschaft: Das Reisen in ferne Länder liess sich Claude Béglé nie nehmen. Seine persönlichen Weihnachtsgrüsse an die «lieben Freunde», abgefasst jeweils auf zwei bis vier Seiten, bieten einen Einblick ins vielfältige Reiseprogramm: Silvester 2003 verbrachte er in den Alpen, dann brach er mit den Söhnen zur Trekking-Tour in die Sahara auf. «Fast übergangslos» sei er darauf «in die lange Nacht des nördlichen Polarkreises eingetaucht». Von Lappland ging es nach Ostanatolien, Panama, Kolumbien, und schliesslich besuchte er mit der Familie Kuba («Was für eine Lektion positiver Energie!»).

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Im selben Jahr war der Kadermann der französischen Post bei «einem Treffen der Herren Chirac und Schröder in Berlin; Dreihundertjahrfeier von St.  Petersburg; Lunch in Anwesenheit des Herzogs von Edinburgh; Grand Prix von Monaco ...».

Abgesehen von den üblichen Geschäftsreisen blieben aus dem Jahr 2003 weitere Erinnerungen, etwa an «die subtile Schönheit der Alhambra in Granada; verflochtene Gässchen in der Medina von Tunis; die gigantischen Caracalla-Thermen; Schaufelräder auf dem Mississippi, das Haus von Elvis Presley und das Martin-Luther-King-Denkmal in Memphis; im Hubschrauber über Arolla; die tiefen Wälder des Spessart; die Kirche von Leipzig…» Dazwischen besuchte er «einen Finanzwirtschaftslehrgang am Insead».

Auch 2005 war er – mittlerweile Manager beim Paketversand der Deutschen Post – auf Achse. «Ungefähr 50 Länder, einige mehrmals», habe er besucht, schrieb er. Neben dem Sightseeing blieb auch Zeit fürs Networking: «Ich besuchte jede Woche in einer anderen Stadt die Meetings des Rotary Club – eine wunderbare Erfahrung.»