Für Basel ist die Novartis-Fusion ein Meilenstein auf dem Weg von der Chemie- zur Pharmastadt. Von diesem Wandel profitiert die gesamte Wirtschaft, denn die Pharmabranche erzielt eine enorm hohe Wertschöpfung. Das zeigt eine neue Studie der beiden Institute Plaut Economics und BAK Basel. Demnach kommt ein Novartis-Mitarbeiter im Schnitt auf eine Stundenproduktivität von 229 Franken. Zum Vergleich: Bei den Banken liegt die Wertschöpfung pro Arbeitsstunde bei 171 Franken, in der Gesamtwirtschaft – bedingt durch Branchen wie Bau, Handel oder Gastgewerbe – sogar bei nur 66 Franken.

Die Pharmabranche ist damit das Zugpferd einer ganzen Region: «Jeder Arbeitsplatz bei Novartis generiert 3,7 weitere Stellen ausserhalb des Konzerns», erklärt Studienautor Stephan Vaterlaus, «auch das ist ein Spitzenwert.» Bei gut 11 000 Novartis-Angestellten ergibt das indirekt 40 000 zusätzliche Jobs. Das gleiche Bild bei der Forschung: 9,7 Milliarden Franken hat die Schweizer Privatwirtschaft 2005 in die Forschung investiert, davon entfallen alleine auf Novartis 2,2 Milliarden.