Das Zürcher Worldwebforum wird gerne mit dem Davoser WEF verglichen. Es versammelt im Unterland die Vordenker der digitalen Wirtschaft – die globale Wirtschaftselite pilgert in die Berge. Worldwebforum-Gründer Fabian Hediger hat den Event ursprünglich für die Nutzer von Atlassian ins Leben gerufen – jenem australischen Softwarekonzern, dessen Produkte er über seine Firma ­Beecom in der Schweiz vertreibt.

Jetzt hat Hediger einen Teil von Beecom in die USA verkauft. Der Softwarekonzern Appfire übernimmt Beecom Products mit 13 Angestellten und sämt­lichen Apps, welche die Schweizer ent­wickelt haben. Das Servicegeschäft – ­Beecom Services – verbleibt bei Hediger, ebenso das Worldwebforum.

Die Amerikaner haben grosse Pläne für Zürich. Sie wollen hier ihr globales Entwicklungszentrum ansiedeln und das Team auf sechzig Mitarbeitende erweitern. Mit der Leitung haben sie ­Fabian Hediger betraut. Nach Facebook, Google oder Huawei hat ­Zürich also ­einen weiteren globalen Tech-Konzern ­angelockt.