Die ÖV-App Fairtiq entwickelt sich immer mehr zum Schweizer Exportschlager. Am Mittwochabend hat Gründer und Chef Gian-Mattia Schucan einen bekannten Mobilitätspreis in Stockholm in Empfang genommen: Den UITP Award in der Kategorie «Design Processes and Products».

Der Award wird vom Internationalen Verband für öfffentliches Verkehrswesen vergeben. Der weltweite Verband für Träger des öffentlichen Verkehrs verleiht alle zwei Jahre einen Preis für besonders innovative Verkehrsprojekte rund um den öffentlichen Verkehr. Darunter wurde auch Fairtiq zusammen mit den Transport publics Fribourgeois (TPF) ausgezeichnet. «Die Sensation ist geschafft. Diese Auszeichnung ist sozusagen der Oscar des öffentlichen Verkehrs», freut sich Cornelia Wiederkehr von Fairtiq. 

Nun auch bald in Finnland

Zudem können die Macher der App ihre Expansionspläne fortsetzen. Fairtiq wird nämlich auch in der finnischen Stadt Turku lanciert. Die Stadt im Süden von Finnland hat rund 180'000 Einwohner. Damit kann Fairtiq ein weiteres Land in die Liste aufnehmen, in dem die App zum Einsatz kommt. 

Inzwischen funktioniert die App des Marktführers nicht nur in der Schweiz und Liechtenstein, sondern auch im österreichischen Voralberg. Dazu laufen Tests in Deutschland und Holland. Und auch in London soll die App bald zum Zuge kommen

(tdr)

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