Die Schweizer Börse hat zu Wochenbeginn wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Händler erklärten, die Anleger hätten die zuletzt unter Druck geratenen Kurse für Anschaffungen genutzt. Rückenwind lieferte auch Notenbanken-Hoffnungen. Börsianer gehen mittlerweile davon aus, dass die Währungshüter den geplanten Abbau der geldpolitischen Hilfen aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante nach hinten verschieben könnten. Der SMI gewann 0,5 Prozent auf 12.479 Punkte.

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Spitzenreiter unter den Schweizer Standardwerten waren die Luxusgütertitel. Richemont zogen vier Prozent an, Swatch zwei Prozent. Vergangene Woche hatten Nachfragesorgen in China der Branche zugesetzt. Auch die Aktien des Zementriesen Holcim waren gesucht. Abwärts ging es dagegen für krisensichere Titel. Der Pharmakonzern Roche ermässigte sich um 0,2 Prozent, Nestle um 0,1 Prozent. Bei den Nebenwerten stürzten Cembra Money Bank 30 Prozent auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren ab. Die Konsumkreditbank beendet die Zusammenarbeit mit dem Detailhandelsriesen Migros bei den Cumulus-Kreditkarten.