An der Schweizer Börse sind die Anleger nach einem starken Wochenauftakt wieder in Deckung gegangen. Der Leitindex SMI sank am Dienstag um 0,7 Prozent auf 12.348 Punkte. Neben der schwächeren Wall Street dämpfte der überraschend starke Rückgang des ZEW-Konjunkturindex in Deutschland, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweizer Exportindustrie, die Stimmung.

Grösster Verlierer unter den Standardwerten war Holcim mit einem Kurseinbruch von 4,1 Prozent. Ein französisches Gericht rollt Syrien-Vorwürfe gegen die Holcim-Vorgängerfirma Lafarge wieder auf. Mehr als ein Prozent an Wert verloren auch der Elektrotechnikkonzern ABB und die Bauchemiefirma Sika. Merklich gebremst wurde der SMI zudem von kräftigen Kurseinbussen der beiden Pharmaschwergewichte Novartis und Roche.

Dagegen profitierten Richemont und Swatch von guten Wirtschaftszahlen in China. Die Aktien verteuerten sich um 2,5 beziehungsweise 3,3 Prozent. China und Hongkong sind wichtige Absatzmärkte der beiden Luxusgüterkonzerne.

Am breiten Markt sanken die Vetropack-Anteile um 1,1 Prozent, nachdem Grossaktionär Cornaz Holding den Verkauf von rund zwei Millionen Aktien angekündigt hatte.

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