Der Unternehmenserfolg von Sympany ging im Geschäftsjahr 2021 um 44,3 Millionen auf 28,7 Millionen Franken zurück. Der Gewinn nach Zuweisung an den Überschussfonds betrage 25,5 Millionen Franken, teilte der Krankenversicherer mit. Verantwortlich dafür sei der Anstieg beim Schaden- und Leistungsaufwand um rund 55 Millionen Franken auf 970 Millionen Franken.

Das Prämienvolumen sei auf 1,05 Milliarden von 1,06 Milliarden Franken im Vorjahr leicht gesunken. Sympany begründet dies mit Veränderungen in der Versichertenstruktur und der Entwicklung des Neukundengeschäfts. Dieses sei von einer geringen Wechselbereitschaft der Versicherten geprägt gewesen. Die Zahl der Privatkundinnen und -kunden nahm um rund 2200 zu.

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Das Prämienvolumen in der Grundversicherung beläuft sich auf 806 Millionen Franken. Hier hätten erneut mehr Kundinnen und Kunden ein Sparmodell und höhere Franchisen gewählt.

2021 habe Sympany Überschüsse in Höhe von über 33 Millionen Franken an die Kundschaft ausbezahlt, und zwar aus der Grund- und der Zusatzversicherung. Dieses Jahr Ende Mai sollen Sympany Versicherte mit Spitalzusatzversicherungen 2,7 Millionen Franken zurückerhalten. (awp/hzi/mig)