Nicht nur bei Konzernen, sondern auch bei KMU ist Digitalisierung das Thema Nummer Eins. Und damit werden KMU für immer mehr Dienstleister interessant. Die Credit Suisse will das Finanzwesen für KMU vereinfachen – und spannt dazu mit dem Luzerner Startup Klara zusammen. Klara hat bereits vor einem Monat eine Kooperation mit der Mobiliar verkündet. Dort kann man eine Versicherung für Hausangestellte abschliessen, die nur bei Einsatz verrechnet wird. 

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Nun können KMU Kreditanfragen online an die Credit Suisse stellen. Das mühsame Ausfüllen von Formularen falle dabei weg, schreibt das Startup. Innerhalb weniger Sekunden erfahre das KMU von der Credit Suisse, zu welchem Zinssatz es wieviel Kredit erhalte. 

Den Papierkram weglassen

Die Bank und das Startup wolle auch bei weiteren Projekten zusammenarbeiten. «Das Online-Banking der CS soll mit der Buchhaltungslösung von Klara weiter zusammengeführt und vernetzt werden», schreiben die Unternehmen. Damit will das Startup Klara KMU weiter digitalisieren und Abläufe verbessern. Die Credit Suisse betreut in der Schweiz rund 100'000 KMU. 

Nicht nur die Grossbank will KMU bei der Digitalisierung zu Hilfe kommen. Auch die Wirtschaftsprüfung BDO buhlt um die Betriebe. Mit der digitalen Plattform HelloNina will es ihnen unter die Arme greifen. Und zwar mit einem Chatbot, der eine Beratung rund um Gründung, Teamausbau, Finanzen und Kundenakquise anbietet. Auch damit wolle man «dem bürokratischen und regulatorischen Dschungel» entgegenwirken. Ein Chatbot könne schneller die Bedürfnisse erkennen. 

Man wolle die Beratung orts-und zeitunabhängig anbieten, schreibt BDO über HelloNina «Die Nutzung eines Chatbots kann eine wichtige Unterstützung für KMU bei dringenden Fragen sein», sagt BDO-Chef Werner Schiesser. Die Tochtergesellschaft des Wirtschaftsprüfers unterstützt Startups und KMU mit Erklärvideos und neuerdings Chatbots bei Business-Fragen mit Expertenwissen.