Die Schweiz hat international gesehen eine tiefe Arbeitslosigkeit – diese Tatsache gilt auch in Zeiten von Frankenstärke und flauem Wirtschaftswachstum: Im August betrug die Arbeitslosenquote 3,2 Prozent – Länder wie Spanien oder Italien haben hingegen seit Jahren zweistellige Arbeitslosenraten.

In der Schweiz konzentriert sich die Arbeitslosigkeit auch nicht auf gewisse Regionen. Zwar bestehen hierzulande ebenfalls Unterschiede, die Arbeitslosigkeit ist aber überall recht tief: Im August hatten Uri und Obwalden mit je 0,9 Prozent die tiefste Quote, Neuenburg wies die höchste Rate auf (5,8 Prozent).

Viele Arbeitslose in Süditalien

In vielen europäischen Ländern sind die Unterschiede hingegen extrem, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt. In Italien litt die Region Kalabrien 2014 unter einer Arbeitslosenquote von über 23 Prozent – die tiefste regionale Quote betrug nur 4,4 Prozent. Auch in Deutschland ist der Graben tief: Berlin hatte eine Rate von knapp 10 Prozent – in der stärksten Wirtschaftsregion belief sich die  Quote auf nur 2,9 Prozent.

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(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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