Die Handtaschen der Luxusmarke Hermès sind äusserst teuer. Wer sich das Accessoire letztes Jahr gönnte, hat den Kauf dennoch nicht bereut: Innert eines Jahres stieg der Preis um 17 Prozent. Das ist eine ansehnliche Rendite, und sie zeigt: Auch mit Luxusgütern lässt sich Geld verdienen. Viele reiche Investoren haben dies längst erkannt, und leisten sich darum ohne schlechtes Gewissen Kunst, Luxusuhren oder Whiskey.

Luxus 1 Grafik
Quelle: Knight Frank

Kunst führt das Ranking an, gefolgt von Oldtimern, Luxusuhren und Weinen. Auch auf längere Sicht waren diese edlen Güter ein gutes Investment, wie die Grafik der Woche zeigt –  gerade alte Autos und edle Weine werteten sich in den letzten zehn Jahren kräftig auf. Mit Blick auf solche Renditen macht die Fahrt im klassischen Ferrari wohl noch mehr Spass.

Trotz der Corona-Pandemie kam es bei Auktionen auch zu spektakulären Verkäufen, hier vier Beispiele:

  • Die Rolex Daytona Ref. 6263 des US-Schauspielers Paul Newman wechselte im Dezember für 5,5 Millionen Dollar den Besitzer.
     
  • Ein Flasche 55 Jahre alten japanischen Whiskeys der Marke Yamazaki war einer Connaisseurin oder einem Connaisseur 795’000 Dollar wert.
     
  • Ein 1932 Bugatti Type 55 Super Sport Roadster kam für 7,1 Millionen Dollar unter den Auktionshammer.
     
  • Der pinke Diamant «Spirit of the Rose» - 14,83 Karat - wechselte für 26,6 Millionen Dollar die Hand.

(mbü)