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Millionensegen für Schweizer CEO

Ob Joe Ackermann von der Deutschen Bank oder Bruno Pfister bei Swiss Life: Das letzte Jahr füllte das Portemonnaie der Konzernspitzen mit fetten Zuschüssen.

Veröffentlicht am 20.03.2012

Der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann soll für sein letztes volles Jahr als Vorstandsvorsitzender des Dax -Konzerns rund 9,4 Millionen Euro kassieren. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht der Deutschen Bank für das Jahr 2011 hervor. Damit gehört der Schweizer einmal mehr zu den Spitzenverdienern im Dax. Bar ausgezahlt bekommt der Schweizer zunächst 1,75 Millionen Euro, der Rest sind vom Geschäftserfolg abhängige Komponenten und eine für spätere Jahre zugesagte Barvergütung.

Ackermanns Nachfolger Anshu Jain verdiente erneut besser als sein Noch-Chef, obwohl es im Investmentbanking im vergangenen Jahr nicht rund lief. Jains Bezüge summieren sich auf rund 9,8 Millionen Euro - ausgezahlt bekommt er davon zunächst 1,25 Millionen Euro. Jain und Deutschland-Chef Jürgen Fitschen übernehmen zum 1. Juni das Ruder.

Swiss Life: Chef bekommt 13 Prozent mehr

Swiss-Life-Konzernchef Bruno Pfister hat im vergangenen Geschäftsjahr 2011 eine um 13 Prozent höhere Gesamtentschädigung erhalten. Er erhielt inklusive Vorsorgebeitrag und aufgeschobene Vergütungen in bar sowie in Aktien total 4,16 Millionen Franken.

Bar erhielt Pfister 2,69 Millionen Franken, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Der Präsident des Verwaltungsrats, Rolf Dörig, erhielt rund eine Million Franken in bar und rund 1,6 Millionen Franken total. Im Vorjahr waren es 1,46 Millionen Franken. Die gesamten Entschädigungen in bar der Konzernleitung beliefen sich auf rund 9,8 Millionen Franken, jene des Verwaltungsrates auf rund 2 Millionen Franken. Die Gesamtvergütungen aller Konzernmitarbeiter werden im Geschäftsbericht mit 790 Millionen Franken angegeben.

(chb/muv/sda/awp)

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