Er ist der Mann, der die Spielwiese zur Verfügung stellt. Und wenn einer es weiss, dann er: «Scheitern gehört dazu», sagt Mario Jenni, CEO des Bio-Technoparks in Schlieren. 50 Unternehmen forschen am Cluster unweit von Zürich am nächsten Durchbruch. Aber erst drei Medikamente bringen Umsatz, die anderen befinden sich noch in der Entwicklung.

Natürlich hofft Jenni, dass möglichst viele davon zum Blockbuster werden, aber er weiss auch: «Der menschliche Körper ist so komplex, dass das Gros der Wirkstoffkandidaten in der Entwicklung scheitert.» Der Misserfolg ist unmittelbar mit der Forschung verbunden. Trotzdem locken junge börsennotierte Biotech-Firmen mit riesigen Renditechancen immer wieder Kleinanleger an.

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