Chinas Dienstleistungsbrache ist im Juli infolge des schwächeren Exportgeschäfts und anhaltenden Arbeitsplatzabbaus langsamer gewachsen. Der an Mittwoch veröffentlichte Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex fiel auf 54,1 von 58,4 Zählern im Juni.

Die 50-Marke trennt monatlich Wachstum von Kontraktion. Der Dienstleistungssektor, auf den etwa 60 Prozent der Wirtschaft und die Hälfte der städtischen Arbeitsplätze entfallen, erholte sich zunächst langsamer als grosse Hersteller. Er wuchs jedoch im vergangenen Monat mit dem höchsten Wert seit zehn Jahren.

Weiter auf Erholungskurs

Anhaltende Arbeitsplatzverluste infolge eines schwächeren Exportgeschäfts sowie Lohnkürzungen und weitere Covid-19-Ausbrüche in den West- und Nordostregionen des Landes drückten die Inlandsnachfrage, hiess es weiter. Dennoch blieb die allgemeine Expansion des Sektors im Juli hoch und entsprach dem langfristigen Trend der Umfrage.

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Dienstleistungsunternehmen sehen die Geschäftsaussichten derzeit optimistischer, da sich die Wirtschaft weiterhin von den Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus erholt. Der Subindex für das Vertrauen in das kommende Jahr verbesserte sich zudem auf den höchsten Stand seit März 2015.

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Die Schweiz solle die langjährigen bilateralen Beziehungen wertschätzen und sich nicht in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischen. Mehr hier.

(sda/gku)