Die Luzerner, die Graubündner und die St. Galler Kantonalbank übernehmen eine Minderheitsbeteiligung an der Firma Emonitor. Dabei handelt es sich um ein Fintech mit Schwerpunkt Immobilien, also ein sogenanntes Proptech, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Banken vom Dienstag heisst.

Emonitor digitalisiere Vermietungs- und Verkaufsprozesse für Immobilien. Die 2016 gegründete Gesellschaft sei gemessen an digitalisierten Transaktionen Schweizer Marktführerin.

Weitere Kantonalbanken könnten folgen

Die Beteiligung der Banken soll der Auftakt zu einer grösseren Kooperation sein. So sei es das Ziel, in den kommenden Monaten noch weitere Kantonalbanken für eine Beteiligung zu gewinnen, heisst es weiter.

Denn angedacht ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Emonitor und dem Kantonalbanken-Immobilienportal newhome.ch. Dieses ist im Besitz von 17 Kantonalbanken und weiteren Akteuren aus der Schweizer Immobilienwirtschaft.

Personell nimmt vorerst Enrico Lardelli, Mitglied der Geschäftsleitung der GKB, im Verwaltungsrat von Emonitor Einsitz.

(awp/gku)