Die USA werden zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele im Februar in China womöglich keine offizielle Delegation schicken. Hintergrund ist sind Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik.

Einen sogenannten diplomatischen Boykott der Spiele in Peking bezeichnete US-Präsident Joe Biden am Donnerstag als eine Möglichkeit, die erwogen werde. Er äusserte sich bei einem Treffen mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau.

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Vorwurf des Völkermords in Xinjiang

Menschenrechtsaktivisten und Kongressmitglieder beider Parteien haben die US-Regierung zu einem solchen Boykott aufgerufen. Üblicherweise senden Regierungen eine hochrangige Delegation von Diplomaten zu Olympia-Eröffnungsfeiern. Die Winterspiele in Peking finden vom 4. bis 20. Februar statt. Die USA werfen China vor, in der überwiegend muslimischen Uiguren-Provinz Xinjiang einen Völkermord zu begehen.

Die Regierung in Peking weist dies zurück. Zuletzt hatte Biden mit dem chinesischen Staatsoberhaupt Xi Jinping im Rahmen eines Video-Gipfels Gespräche geführt. Dabei ging es nach US-Angaben auch um Menschenrechte im allgemeinen.

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(reuters/gku)