Mit insgesamt 5,685 Millionen importierten Flaschen Champagner sichern sich 2011 die Eidgenossen den 7. Platz in der Rangliste der wichtigsten weltweiten Importländer. Im jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch ausserhalb Frankreichs belegt die Schweiz mit 0,7 Flaschen pro Person sogar den 2. Rang hinter ­Belgien.

Auch die globale Nachfrage nach dem «König der Weine» reisst nicht ab: 323 Millionen Flaschen Schaumwein verliessen die Champagne im vergangenen Jahr in die unterschiedlichen Märkte. Dies führt zu einem Wertzuwachs von mehr als 7 Prozent und einen Gesamt­umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro.

Die Importe in die Europäische Union (ohne Frankreich) nahm 2011 um 2,1 Prozent zu. Obwohl Grossbritannien im Vergleich zu 2010 2,7 Prozent weniger importierte, steht es mit 35,5 Millionen Flaschen nach wie vor an der Spitze der weltweiten Rangliste.

Den grössten Zuwachs verzeichnet Deutschland (14,2 Millionen Flaschen, plus 8,5 Prozent), gefolgt von Belgien (9,5 Millionen Flaschen, plus 8,5 Prozent) und Italien (7,6 Millionen Flaschen, plus 6,3 Prozent). Die Schwellenländer bestätigen ihren Status als Märkte mit den grössten weltweiten Wachstumsaussichten.

Russland verzeichnet einen Anstieg von 24 Prozent mit 1,3 Millionen Flaschen, Brasilien von 7 Prozent mit über 1 Million Flaschen. In mehreren ­asiatischen Ländern hat der Absatz ebenfalls stark zugenommen: In Singapur um plus 20 Prozent, in Hongkong um 15 Prozent und in China ebenfalls um 19 Prozent.

(mk)