Die ETH Zürich und die Universität Zürich gründen ein Forschungszentrum an der Schnittstelle von Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Ermöglicht wird das Wyss Translational Center Zurich (WTZ) durch eine Schenkung von Hansjörg Wyss in der Höhe von 120 Millionen US-Dollar.

Das WTZ bringe Forschende von Technik und Medizin sowie von Materialwissenschaften bis Stammzellforschung und Robotik zusammen, teilten die beiden Hochschulen am Freitag mit.

Grundstock für die ersten sieben Jahre

Die 120 Millionen US-Dollar bilden die Grunddotation für den Aufbau und den Betrieb des WTZ in den ersten sieben Jahren. ETH und Uni investieren ihrerseits Personal und Infrastruktur ins neue Zentrum. Starten soll es im Jahr 2015.

«Die in der Schweiz betriebene Grundlagenforschung zählt weltweit zu den besten. Aber es geht oft lange, bis die Erkenntnisse für die Anwendung und zum Wohle des Patienten nutzbar gemacht werden können», wird Wyss in der Mitteilung zitiert.

«Ich möchte mithelfen, mit neuen Modellen der interdisziplinären Zusammenarbeit diesen Transfer zu beschleunigen», erklärt der Gründer der Medizintechnikfirma Synthes Global und Chairman der Wyss Foundation die Beweggründe für seine Schenkung.

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