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Hansjörg Wyss
Quelle: Matias Rebak

PersonHansjörg Wyss

Er spendet gern und viel, aber strikt zu seinen Bedingungen: Hansjörg Wyss, reich geworden mit dem Verkauf seines Orthopädieunternehmens Synthes an den US-Konzern Johnson  &  Johnson. Der 84-Jährige finanziert Projekte in Kultur und Wissenschaft, doch immer wieder blockiert er dann seine Gelder. So zweimal geschehen beim Kunstmuseum Bern. Nun ist der dritte Anlauf für einen Neubau erfolgt – und wieder hat Wyss seine Finanzzusage nicht bestätigt. Auch an der Universität Bern wartet man darauf, dass das neue Forschungszentrum zu Klimawandel und Biodiversität, das «Wyss Center», ­gebaut werden kann: Der Mäzen hat 100 Millionen Franken versprochen, aber seine Stiftung und die Behörden verhandeln noch.

Für seine weiteren Aktivitäten braucht Wyss dieses Geld nicht. Zwar hat er im Sommer seinen Anteil am Luxusbrand ­Lalique auf 6,3 Prozent aufgestockt, doch das zahlt er aus der Portokasse. Ihm verbleibt einiges, auch nach Abzug seiner umfangreichen Zuwendungen, etwa einer Milliarde zum Schutz der Regenwälder, der Schenkung von geschätzten zwei Milliarden an seine Tochter Amy oder der Investments in einige kleinere Pharmafirmen.

(Stand: November 2019)

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