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Portrait of Antoine Hubert, delegated administrator AEVIS Victoria, pictured on Wednesday, November 6, 2019 at the clinic in Genolier in the canton of Vaud, Switzerland. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)
Quelle: Keystone

PersonAntoine Hubert

Im ersten Halbjahr schnellten die Nettoeinnahmen von Aevis Victoria um 79 Prozent in die Höhe. Da macht sich der Umbau der Gruppe bemerkbar. Denn darin enthalten ist auch der Gewinn aus dem Verkauf von ­Infracore im Umfang von 194 Millionen Franken. Damit konnte die ­Verschuldung der Gruppe deutlich, um rund zwei Drittel, verringert werden. Markant auch die Verbesserung auf der Ertragsseite: Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda kletterte von 32 auf 230 Millionen Franken, unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 202 Millionen Franken – gegenüber einem Verlust von 1,6 Millionen in der gleichen Vorjahresperiode.

Die Gruppe umfasst 19 Privatkliniken in der Schweiz, darunter die ­Neuzugänge Rosenklinik in Rapperswil und Belair in Schaffhausen. Die Luxushotelleriegruppe Victoria-Jungfrau Collection, die sich vollständig im Besitz von Aevis Victoria befindet, hat Mitte Oktober die Seiler & Partenaires Holding übernommen, zu der das Fünfsternehaus Mont Cervin ­Palace und das Vier-Sterne-Boutiquehotel Monte Rosa im Zentrum von Zermatt gehören. Diese Sparte umfasst nun zusammen mit dem «Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa» in Interlaken, dem «Eden au Lac» in Zürich, dem Berner «Bellevue Palace» und dem «Crans Ambassador Luxury Sport Resort» in Crans-Montana sechs Hotels.

Als CEO fungiert Antoine Hubert. Der 53-Jährige, der aus dem Immo­biliengeschäft kommt, hat die Transformation der Holding eingeleitet. Er darf mit den bisherigen Resultaten zufrieden sein, zumal sich diese in den letzten Monaten in steigenden Aktienkursen bemerkbar machten. Und Hubert hält rund 38 Prozent der börsenkotierten Papiere.

(Stand: November 2019)

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