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Patrick Thévoz,
Quelle: PD (Pressedienst)

PersonPatrick Thévoz

Drohnen erinnern, wie sie durch die Luft schwirren, an Insekten. Tatsächlich liessen sich Patrick Thévoz und sein Cousin Adrien Briod durch die kleinen Tierchen inspirieren, als sie nach ihrem Ingenieurstudium an der ETH Lausanne die Drohnenfirma Flyability gründeten. «Wir versuchten, die Fähigkeiten von Insekten für unsere Fluggeräte zu kopieren», erzählt Thévoz. Das Abkupfern aus der Tierwelt ist den beiden Firmengründern offensichtlich gut gelungen: Mehr als 1500 Drohnen hat Flyability seit der Gründung 2014 bereits verkauft. Die «Elios»-Fluggeräte inspizieren Ölraffinerien, surren durch Chemieanlagen oder werden nach einem Brand in Gebäude gesteuert, wo noch die Glut schwelt. Sogar im stillgelegten Atomreaktor Tschernobyl kam schon eine Drohne zum Einsatz. «Wir bauen Roboter für Kontrollflüge in Gebäudeinneren», umschreibt Thévoz das Geschäftsmodell. Mit gut hundert Angestellten macht Flyability heute mehr als zehn Millionen Franken Umsatz im Jahr und wächst um 40 Prozent. Schnell die Profitabilität zu erreichen, steht dabei nicht im Vordergrund, «wir investieren unsere Erlöse lieber in Forschung und Entwicklung», sagt der 35-jährige Thévoz, der sich als CEO um das Geschäft kümmert, während sein Cousin die Produkte entwirft. In ferner Zukunft könnte Flyability an der Börse landen oder von einem Konzern übernommen werden. Doch im Moment fliegen die beiden Waadtländer auf Sicht. «Unser Markt ist noch kaum entwickelt. Es ist sehr viel Platz für Wachstum da», sagt Thévoz.

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