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Stromkonzern
Axpo will Wasserkraftwerke verkaufen

Axpo: Energiekonzern in Schieflage. Keystone

Der Stromkonzern Axpo plant, seine Anteile an sechs Schweizer Wasserkraftwerken zu verkaufen. Der Deal soll bis Ende Jahr unter Dach und Fach sein, heisst es in einem Verkaufsprospekt.

Von Sven Millischer
am 28.09.2016

Der Stromkonzern Axpo plant, seine Anteile an sechs Schweizer Wasserkraftwerken zu verkaufen. Dies schreibt die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe und stützt sich dabei auf ein offizielles Verkaufsdokument. Gemäss diesem möchte der Stromkonzern noch in diesem Jahr seine Aktienanteile und Bezugsrechte an sechs Wasserkraftwerken veräussern.

Die Produktionswerke sind grossmehrheitlich im Kanton Wallis angesiedelt. Bieterprozess wie die Sorgfaltsprüfung zum Kraftwerksportfolio sind offenbar bereits abgeschlossen. Nun stehen die konkreten Verkaufsverhandlungen an. 

Axpo schichtet um

Axpo bestätigt, dass ein Verkaufsprozess im Gange sei, ohne allerdings auf einzelne Kraftwerke einzugehen. «Wir kommunizieren keine Details zum Verkaufsprozess», sagt Konzernsprecher Tobias Kistner. Man habe bereits im Dezember 2015 angekündigt, «genau zu prüfen, welche Produktions-Assets für uns strategisch wichtig sind und von welchen wir uns trennen wollen».

Im Rahmen dieser Prüfung sei auch ein Portfolio von Wasserkraftwerken eruiert worden, das zum Verkauf angeboten werden soll. So will Axpo beispielsweise ihren Anteil von 50 Prozent an der AG Kraftwerk Wägital im Kanton Schwyz verkaufen. Auch das dazugehörige Mittelspannungsnetz im dortigen Bezirk Höfe steht offenbar zur Disposition.

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