China hat Insidern zufolge bei den Handelsgesprächen mit den USA ein Ende marktverzerrender Subventionen der heimischen Industrie zugesagt. Details, wie dieses Ziel erreicht werden solle, seien jedoch nicht vorgelegt worden, sagten drei mit den Handelsgesprächen vertraute Personen.

Bei den US-Unterhändlern, die bis Freitag mit ihren chinesischen Kollegen über einen Ausweg aus dem Handelsstreit verhandeln, sei die Ankündigung daher auf Skepsis gestossen, die Subventionsregelungen in Einklang mit den Vorschriften der Welthandelsorganisation WTO zu bringen. Sprecher des US-Handelsbeauftragten und des US-Finanzministeriums sowie das chinesische Handelsministerium antworteten zunächst nicht auf Bitten um eine Stellungnahme.

Neue US-Zölle am 1. März

Am Freitag wird Chinas Präsident Xi Jinping bei den Handelsgesprächen erwartet. Sollten sich beide Seiten nicht einigen, steigen am 1. März die Zölle auf chinesische Importgüter im Wert von 200 Milliarden Dollar auf 25 Prozent. US-Präsident Donald Trump stört sich am hohen US-Defizit im Warenaustausch mit China und wirft der Volksrepublik unfaire Handelspraktiken sowie den Diebstahl geistigen Eigentums vor. China bestreitet dies.

(reuters/gku/bsh)

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